Schlagwort: Klarheit
Von Loyalität und Leistung
Themen: Leadership ExcellenceWer Loyalität belohnt, statt Leistung zu fordern, baut sich ein bequemes, aber gefährliches Team. In vielen Laboren gibt es sie: die „Guten“. Sie sind lange da. Sie stellen nichts infrage. Sie ziehen mit. Sie sind – loyal. Und das wird ihnen hoch angerechnet. Das Problem dabei ist nur, dass Loyalität kein Leistungsindikator ist. Ich sehe
Von Klarheit und Ergebnis
Themen: Leadership ExcellenceIm Labor ist die Arbeit immer klar. Aufträge kommen rein und werden bearbeitet. Am Ende geht eine fertige Arbeit raus. Und trotzdem passiert oft etwas, das selten thematisiert wird. Die Aufträge laufen zwar durch, aber sie kommen nicht immer so an, wie sie gedacht waren. Und dann wird nachgebessert. Rückfragen entstehen. Nicht selten werden Arbeiten
Von Rollen und Dynamik
Themen: Leadership ExcellenceDer eine Blick im Team. Du sprichst etwas an.Eigentlich klar, eigentlich nachvollziehbar. Und trotzdem reagiert niemand sofort.Ein kurzer Moment. Und dann schauen ein, zwei Leute in die gleiche Richtung.Zu einer Person (nein, nicht zu Dir). Und erst wenn diese Person reagiert, ziehen alle anderen nach. Manchmal mit einem Nicken. Manchmal mit einem Kommentar. Oder einfach
Von Worten und Verbindlichkeit
Themen: Leadership ExcellenceWenn Du als Chefin Deine Zusagen nicht einhältst, kannst Du Dir alle Führungsarbeit sparen. Du sagst zu Deinem Team: „Wir führen ab jetzt regelmäßig Mitarbeitergespräche.“ oder „Wir klären das nächste Wochen.“ oder „Ich kümmere mich darum.“ Dann passiert – nichts. Das Problem ist gar nicht so sehr, dass Du es vergessen hast, das kommt schließlich
Von High und Low
Themen: Leadership ExcellenceLowperformer zu halten, ist keine Fürsorge. Es ist Führungsschwäche. „Ich weiß, dass er nicht gut ist, aber ich kann ihn jetzt nicht auch noch verlieren.“ Das klingt erst mal nachvollziehbar.Ist es aber nicht. Denn was oft übersehen wird: Lowperformance ist kein individuelles Problem.Sie wirkt ins ganze Team. Die Guten sehen:Da liefert jemand dauerhaft zu wenig.
Von Obst und Wirkung
Themen: Leadership ExcellenceWenn Arbeitgeber über Motivation sprechen, kommt erstaunlich schnell das Gleiche: Der Obstkorb.Kostenloser Kaffee.Ein Jobbike.Vielleicht noch ein Physiotherapeut. Das sind nette Dinge. Wirklich. Ich freue mich auch über kostenlosen Kaffee. Aber wenn ich ehrlich bin, motiviert mich das nicht. Ich arbeite nicht engagierter, weil im Aufenthaltsraum Äpfel liegen. Und ich fühle mich meinem Arbeitgeber auch nicht
Von Respekt und Augenhöhe
Themen: Leadership ExcellenceGanz oft höre ich in meinen Coachings, dass die Führungskräfte monieren, von ihren Vorgesetzten nicht auf Augenhöhe behandelt zu werden. Was dabei fast immer übersehen wird, ist, dass Augenhöhe nicht verliehen wird. Es ist keine Bringschuld. Augenhöhe entsteht im eigenen Verhalten. Wer Konflikte vermeidet, Entscheidungen ständig absichert, wer Verantwortung nach oben oder außen delegiert, signalisiert
Von Vorbildern und Zutrauen
Themen: Leadership ExcellenceViele Führungskräfte glauben, ein gutes Vorbild zu sein sei das Kernelement von Führung, beziehungsweise Vorbild zu sein reiche vollkommen aus, um ein Team gut zu führen. Jede Woche höre ich Sätze wie: „Ich mache es doch vor.“, oder: „Ich lebe es, das färbt ab.“ Das Problem bei dieser Denkweise ist, dass Führung kein Vorturnen ist.
Von Hard Skills und Soft Skills
Themen: Leadership ExcellenceWenn Macht auf geringe Impulskontrolle trifft, verliert das Team seine Stimme Neulich in erlebte ich in einem Seminar etwas, dass ziemlich oft vorkommt, über das aber selten gesprochen wird, zumindest nicht offen. Die ranghöchste Person im Raum zeigte eine sehr geringe Impulskontrolle. Das äußerte sich in schnellen, emotionalen Reaktionen, Schärfe im Ton und Gereiztheit bei
Von Rolle und Respekt
Themen: Leadership Excellence„Die nehmen mich nicht ernst.“ Diesen Satz habe ich alleine letzte Woche mindestens fünfmal gehört. Oft kommt er von Führungskräften, die eine Nachfolge antreten. Sei es in einer Abteilung, oder im Unternehmen. Plötzlich sind da Mitarbeitende, die einen schon als Kind kannten. Oder als Azubi. Oder als „den Sohn vom Chef“. Und auf einmal soll










