Im Labor ist die Arbeit immer klar.

Aufträge kommen rein und werden bearbeitet. Am Ende geht eine fertige Arbeit raus.

Und trotzdem passiert oft etwas, das selten thematisiert wird. Die Aufträge laufen zwar durch, aber sie kommen nicht immer so an, wie sie gedacht waren.

Und dann wird nachgebessert. Rückfragen entstehen. Nicht selten werden Arbeiten doppelt gemacht.

Nicht so schlimm. Aber regelmäßig.
Das summiert sich. Doch schlimm.

Es ist so ähnlich, wie bei dem Spiel „Stille Post“. Unterwegs werden Entscheidungen getroffen, die so nie abgestimmt waren.

Kleine Abweichungen.
Eigene Lösungen.
Gut gemeint.

Aber eben nicht immer passend.

Nicht, weil die Arbeit „falsch“ gemacht wird, sondern weil nie sauber festgelegt wurde, wie sie richtig gemacht werden soll.

Fragen zur Führung

An dieser Stelle beantworte ich jede Woche eine Frage aus meinen Trainings und Coachings. Wenn Ihr auch eine Frage zu Führung habt, schreibt mir an:

„Wie schaffe ich es, dass die Arbeiten so umgesetzt werden, wie sie gedacht waren, ohne ständiges Nachsteuern?“

Wahrscheinlich ist Dein erster Impuls, mehr zu erklären, mehr zu kontrollieren und insgesamt genauer hinzusehen. Oder?

Kannst Du machen, ändert aber nichts am eigentlichen Problem

Denn Abweichungen entstehen nicht mittendrin, sondern am Anfang.

Dort, wo nicht klar ist

  • was genau das Ergebnis sein soll
  • Wo Spielraum ist und wo nicht
  • Wer im Zweifel entscheidet

Wenn das nicht sauber definiert ist, entstehen unterwegs automatisch eigene Lösungen. Und die sind nicht zwingend passend.

Auf den Punkt gebracht:

Aus unklarer Vorgabe entsteht Variation.

Tauchen Sie ein!

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