Jetzt in der Sommerzeit kommt in vielen Laboren die Idee auf, gemeinsam zu grillen.

Gute Idee, das kann ja auch eine Art Teambuilding sein.

Aber wann soll gegrillt werden? Während der Arbeitszeit? Das kostet produktive Zeit und damit Geld.

Nach der Arbeitszeit Grillen ist hingegen ein Eingriff in die Freizeit der Mitarbeiter.

Was als Wertschätzung gedacht war, kann plötzlich Erwartungen und Probleme erzeugen, die niemand wollte.

Antworten zur Führung

Wenn Du Dich darin wieder erkennst – ich bin da:

„Mein Team möchte unbedingt mal bei uns im Hof der Firma grillen. Ich will das aber nur nach Feierabend machen. Da sehe ich schon wieder von die Augen von einigen rollen. Wie kann ich denen das schmackhaft machen?“

Aus Unternehmersicht verständlich, Arbeitszeit kostet Geld.

Was ist denn Dein Antrieb, überhaupt auf den Grillvorschlag eingehen zu wollen?

Möchtest Du einfach mal Danke sagen für das Durchhalten des Teams in der Sommerhitze, reicht vielleicht ein gemeinsames Grillen in der Mittagspause. Der Wunsch Deines Teams wird aufgegriffen, die Ausfallzeit bleibt überschaubar und niemand muss seine Freizeit opfern.

Wenn Du erwartest, dass Dein Team Freizeit investiert, kommst Du schnell in Zugzwang, diesen Einsatz auch angemessen zu belohnen und schnell kann daraus eine größere Nummer als „mal zusammen Grillen“ werden. 

Und es ist völlig in Ordnung, wenn Menschen unterschiedliche Perspektiven auf ihre Freizeit haben.

Auf den Punkt gebracht:

Die Botschaft legt den Rahmen fest.

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