Zwei Mitarbeiter sind im Urlaub. Eine Kollegin ist krank. Der Neue muss erst eingearbeitet werden. Und die eigentliche Arbeit lacht einen auch unvermindert an. Normal.
Denn das alles sind normale Gegebenheiten in einem normalen Unternehmen. Damit muss man umgehen. Und es auffangen, umplanen, selbst übernehmen. Geht doch.
Und das ist der Punkt.
Es gibt fast immer einen guten Grund dafür, warum es gerade schwierig ist.
Und wenn es für die eigene Überlastung genügend gute Gründe gibt, schleicht sich ein Gedanke ein, der auch irgendwie etwas Beruhigendes hat, denn er entzieht uns die Verantwortung.
Der Gedanke geht so: Da kann man nichts machen.
Kann sein.
Es kann aber auch sein, dass die Umstände längst mehr bestimmen dürfen, als ihnen zusteht.

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30 Minuten für Dein Thema. Danach weißt Du, wo der Hebel liegt und wir beide, ob wir ihn gemeinsam umlegen wollen:
„Meine Kollegin hat gekündigt. Jetzt soll ich zusätzlich zu meinem Team und meinen eigenen Kunden auch noch ihr Team und ihre Kunden betreuen.
Wie soll das gehen?“
Gar nicht. Jedenfalls nicht einfach zusätzlich.
Deine Kollegin ist weg. Ihre Arbeit ist es nicht. Das kann und darf nicht einfach unter den Tisch fallen.
Es ist an Dir, zu klären, was Du dafür nicht mehr machen wirst und was anders laufen muss.
Mach einen Plan, wie es funktionieren kann und geh damit zu Deinem Chef und besprich mit ihm, was Du übernehmen kannst und welche Veränderungen es braucht. Er wird Dir dankbar sein. Denn es geht nicht darum, wer es macht, sondern das es gemacht wird.
Auf den Punkt gebracht:
Führung ist keine Einbahnstraße.

